5.1. Dialog

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Frau Bachmann ist mit ihrer Siamkatze Sushi in der Tierarztpraxis, wo sie zufällig ihre Nachbarin Frau Marty trifft.

Frau Bachmann:Hallo, Frau Marty! Ich wusste gar nicht, dass Sie auch zu Frau Dr. Kuhl gehen.

Frau Marty:Oh ja, sie behandelt unsere Haustiere schon seit vielen Jahren. Heute bringe ich ihr Benno, damit er seine Vitaminspritze bekommt. Und was führt Sie zu Frau Dr. Kuhl?

Frau Bachmann:Ich brauche eine Beratung. Sushi war jetzt das erste Mal rollig und das war wirklich Stress für die ganze Familie. Sie ist unruhig und nervös. Einen Moment liegt sie brav auf meinem Schoß und schnurrt und im nächsten faucht sie mich böse an und kratzt mich mit ihren scharfen Krallen. Und dann die Nächte! Schrecklich! Sie miaut die ganze Nacht.
Hören Sie das denn nicht auch in Ihrer Wohnung?  
Frau Marty:Ein paar Mal habe ich etwas gehört und habe im ersten Moment gedacht, es sei ein Baby, das schreit. Aber machen Sie sich keine Sorgen! Ich bin nicht empfindlich. Ich kann trotzdem schlafen.  
Frau Bachmann:Also, das was sich wie ein Baby anhört, ist gar nicht Sushi, sondern der Kater aus der Nachbarschaft, der um das Haus schleicht, maunzt und um Sushi buhlt und, wenn es sein muss, auch kämpft. Er ist ja so laut! Ein richtiges Konzert! Außerdem muss ich so aufpassen, dass Sushi nicht wegrennt. Sie sitzt immer an der Tür und möchte hinaus. Aber Katzenjunge will ich jetzt wirklich nicht haben. Ich hätte nie gedacht, dass eine Katze so viel Aufmerksamkeit und Pflege benötigt.  
Frau Marty:Oh ja, als ich jung war, hatte ich eine Perserkatze. Sie brauchte sehr viel Pflege. Ich musste ihr jeden Tag das lange Fell bürsten und sie einmal die Woche baden. Und sie war so oft krank. Ich glaube, Rassekatzen sind empfindlicher als normale Hauskatzen. Aber sie sind einfach so schön. Ich bin mir sicher, dass Frau Dr. Kuhl Ihnen helfen kann und dann auch die Nächte wieder ruhiger werden.  
Frau Bachmann:Hoffentlich! Bis bald, Frau Marty!
Frau Marty:Tschüss, Frau Bachmann!
de_DEDeutsch